
Seit 30 Jahren gibt es in Europa mit der „manifesta“ ein Kunstfestival als eine Wander-Biennale, welche alle 2 Jahre in einer anderen Stadt/Land stattfindet. Zuletzt war sie 2024 in Barcelona.
Die nun 16.Manifesta findet in Deutschland genauer im Ruhrgebiet statt und nennt sich Manifesta 16 Ruhr. Nähere Informationen dazu sind auf der Manifesta-Webseite https://www.manifesta16.org/de zu finden.
Die diesjährige Manifesta steht unter dem Thema „This is not a church/Dies ist keine Kirche“. Sie stellt anhand von 15 Nachkriegskirchen in Bochum, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen, welche nicht mehr als Kirche genutzt werden, den laufenden Wandel an sakralen Gebäuden dar. 15 Wochen lang werden diese Räume/Spielorte durch Kunstinstallationen international bekannter Künstler anders erlebbar gemacht.

Für ein Manifesta16+ Programm konnten sich Initiativen mit Projekten bewerben, welche das Potenzial zeigen sollen dass in den architektonischen und sozialen Räumen der ehemaligen Kirchen steckt.
Für dieses erweitere Programm hat sich der AWO Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen mit der Kreuzkirche beworben, unterstützt durch Sinsener art, Sinsen lebt und Sinsener Runde.
Unter fast 300 Bewerbungen wurde die Kreuzkirche von einer internationalen Jury, als eines von 16 Projekten und dem einzigen im Kreis Recklinghausen, ausgewählt. Im Zeitraum vom 21.Juni bis 04.Oktober werden diese Projekte gezeigt.
Siehe auch die Webseite https://www.manifesta16.org/de/plus-programme
Die Kreuzkirche will mit dem Projekt „Sinsen vernetzt-Kirche neu gedacht“ und Veranstaltungen in die Kreuzkirche als Stadtteilzentrum und Bühne der Demokratie einladen.
Die einzelnen Programmpunkte der Kreuzkirche hat Heike Floer dankenswerterweise kompakt in einer pdf-Seite zusammengefasst.
Außerdem habe ich sie unter Termine eingestellt, wo sie in der zeitlichen Reihenfolge aufgelistet sind.
Es ist schon außergewöhnlich das unser Marl-Sinsen Teil von so etwas Großem ist. Eine herzlichen Einladung an alle Sinsener, Marler und Interessierte.